NEWS vom 02.09.2010

Seminar "Die Antworten auf Ihre Fragen zur Künstlersozialkasse haben wir"

29. September, 11:00-17:00 Uhr, mit Gerd Hunger (Rechtsanwalt / SPOTT Berlin e.V.)

Sie sind als Künstler oder Publizist erfolgreich oder möchten es gerne werden. Sie tragen Verantwortung in einem Unternehmen, welches künstlerische oder publizistische Dienstleistungen einkauft und verwertet. Egal ob Sie auf der Künstler- oder Verwerterseite im Berufsalltag stehen – die Auseinandersetzung mit der Künstlersozialkasse (KSK) ist Ihnen sicher! Unsicher hingegen machen Sie als Profi Antragstellungen, Abrechnungen und Besonderheiten im Umgang mit der KSK? Es kostet Sie viel Zeit und Aufwand um praxisnahe und lösungsorientierte Informationen zum Thema KSK zu erhalten? Wenn dies der Fall ist, dann besuchen Sie uns!

Das Seminar “Die Antworten auf Ihre Fragen zur Künstlersozialkasse haben wir” mit Gerd Hunger, Rechtsanwalt und ausgewiesener Spezialist aus Berlin, vermittelt Ihnen praxisnahes Wissen rund um das Thema Künstlersozialkasse. Und nicht nur das – bei uns werden auch Ihre individuellen Fragen zu diesem Thema behandelt.

Bitte geben Sie uns spätestens bis zum 24. September eine Rückmeldung, ob Sie teilnehmen möchten. Die Rückmeldung kann per Post, Fax oder E-Mail erfolgen.

NRW Landesbüro Freie Kultur e.V.
Deutsche Straße 10
44339 Dortmund

Tel.: 0231/47 4292-10
Fax: 0231/47 4292-11
info@nrw-lfk.de

Die Teilnahmegebühr beträgt 39,00 €. Mitglieder des “Verband Freie Darstellende Künste” erhalten einen Vorzugspreis von 19,00 €.



NEWS vom 02.09.2010

Jetzt bewerben für das 1. Halbjahr 2011

Fördern was Sinn und Freude macht

Kulturförderung ist eine ›ernste‹ Angelegenheit, aber sie darf auch zum Lachen anregen. Lachen kann befreiend wirken, subversiv sein und Lebensfreude fördern. Ernsthaftigkeit und Humor widersprechen sich nicht. Soziokultur ist deshalb immer beides: Ernstes und Heiteres, Aufklärung und Spiel, Drama und Comedy. Verantwortungssinn und Selbst-Bewusstsein, Spiel und Humor gehen hier Hand in Hand. In der spielerischen und unbekümmerten Haltung zur Kultur, durch die sie – kommunikativ ›verflüssigt‹ – in alle Lebensbereiche eindringen kann, sah Hermann Glaser eine Chance zu ihrer Demokratisierung und eine Voraussetzung für eine breitere kulturelle Teilhabe.

■ ■ ■ Selbstverständlich ist dabei das Eintreten für ein gerechtes Gemeinwesen und für kulturelle Vielfalt. Zum Programm der Soziokultur gehört deshalb: sich einmischen und öffentliche Anliegen zu den eigenen machen, positiv in die Zukunft schauen und Perspektiven entwickeln. Die Soziokultur regt die Kommunikation in Stadt, Gemeinde und Viertel an und entwickelt andere Formen der Öffentlichkeit, in der auch Komik, Witz und Ironie ihren Platz haben. Weil sie Distanzen überwinden und mehr Nähe schaffen, erleichtern sie die Identifikation und die Beteiligung der Menschen. Deshalb fördern wir die Soziokultur.

Träger soziokultureller Projekte können sich beim Fonds Soziokultur zweimal jährlich um Fördermittel bewerben. Die Ausschreibung für das erste Halbjahr 2011 ist an kein spezielles Thema und auch an keine Kunst- und Kultursparte gebunden.

■ ■ ■ Vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel des Fonds durch die Kulturstiftung des Bundes stehen für Projektförderungen im ersten Halbjahr 2011 zirka 450.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden zeitlich befristete Projekte, in denen neue Angebots- und Aktionsformen in der Soziokultur erprobt werden.
Die Vorhaben sollen Modellcharakter besitzen und beispielhaft sein für andere soziokulturelle Akteure und Einrichtungen. Damit regt der Fonds Soziokultur einen bundesweiten Wettbewerb um die besten Projektideen an. Es können auch Projekte unterstützt werden, die aufgrund ihrer Konzeption und ihres Umfanges eine längerfristige (mehrjährige) Zeitplanung erfordern. Die Förderung des Fonds ist dabei nicht nur auf die Durchführungsphase des Projektes begrenzt, sondern kann auch die Phase der Konzeptentwicklung einbeziehen. Voraussetzung für solche Förderungen ist, dass die Vorhaben besonderen qualitativen Ansprüchen genügen und geeignet sind, die Bedeutung der Soziokultur für das kulturelle Leben in der Öffentlichkeit darzustellen.

■ ■ ■ Kulturelle Initiativen, Zentren und Vereine sind aufgerufen, sich an diesem Wettbewerb zu beteiligen und Anträge für das erste Halbjahr 2011 zu stellen.

Einsendeschluss ist der 1. November 2010.
Es gilt das Datum des Poststempels.
Das Kuratorium des Fonds entscheidet am 17. und 18. Januar 2011 abschließend über die eingegangenen Anträge.
Die Projekte dürfen nicht vor diesem Termin beginnen!

Anregungen aus der »kulturszene«

Ausführliche Informationen über die Förderpraxis des Fonds Soziokultur und Anregungen für Ihre eigene soziokulturelle Praxis finden Sie in der „Kulturszene“, den Jahresberichten des Fonds mit Projektbeispielen aus den bisherigen Förderjahren. Die letzte Ausgabe (Jahresbericht 2009) ist gegen eine Schutzgebühr (2,20 Euro in Briefmarken) bei der Geschäftsstelle des Fonds erhältlich.

Nähere Informationen zur Ausschreibung und die Antragsvordrucke für die Mittelvergabe 2011 können über die Geschäftsstelle des Fonds oder über folgende Internet-Adresse bezogen werden: www.fonds-soziokultur.de

Fonds Soziokultur e. V.
• Weberstraße 59a, 53113 Bonn
• fon 02 28.97144 790 oder 97 144 795
• fax 02 28.97144 799



NEWS vom 30.08.2010

„Handelt mit Plan und Ziel !“ . Appell an die Kölner Politik

Die freie Kulturszene fordert den Erhalt ihrer Förderung.

Nochmals 11.7 Millionen Euro mehr für das neue Rautenstrauch-Joest Museum…100 Millionen oder wieviel noch mehr für die Sanierung von Oper und Schauspiel…15% Sparlast im sowieso zu schmalen Ansatz für die freie Kultur……..

Diese kulturpolitischen Horrormeldungen beuteln unsere Stadt. Doch die eigentliche Gefahr für das Kölner Kulturleben droht darüber fast in Vergessenheit zu geraten: Die freie Szene wird im Haushaltsplan der Kulturverwaltung über jedes vernünftige´und vertretbare Maß hinaus von den Sparvorschlägen betroffen:
Nicht einmal 5 % des städtischen Kulturetats stehen für Projekte und Institutionen der freien Szene zur Verfügung. 15 % der Sparlast werden – mit Verweis auf so genannte freiwillige Leistungen – auf sie abgewälzt. Das ist nicht nur unvertretbar, sondern vor allem auch finanzpolitisch dumm, da auch die jetzt vorliegenden Kürzungsvorschläge hier gerade einmal 1,5 Millionen Euro ausmachen. Selbst wenn man die Förderung für die freie Szene ganz einstellen würde, könnten noch nicht einmal die aktuellen Mehrkosten für den Museumsneubau davon bestritten werden.

Dabei trägt die freie Szene mehr als 50 % des städtischen Kulturangebots. Politikerinnen und Politiker aller Fraktionen haben immer wieder –zu Recht- auf die chronische Unterfinanzierung hingewiesen, wohl wissend, dass die in Köln zur Verfügung stehenden Mittel auch im bundesdeutschen Vergleich grotesk gering sind. Dieser späten Erkenntnis folgte in den vergangenen Jahren ein zaghafter Anstieg der Förderung, der durch die aktuellen Kürzungsvorschläge vollkommen zunichte gemacht werden soll: – nun fällt die freie Szene auf den Stand von 2007 zurück, – zahlreiche Projekte fallen dem Rotstift zum Opfer, – viele Institutionen werden an den Abgrund der Existenzgefährdung gebracht, – die künstlerische Qualität der verbleibenden Projekte wird sinken.

Für die freien Kulturschaffenden in dieser Stadt wird es sich jetzt zeigen, ob die Kulturpolitik und Verwaltung wirklich dazu gelernt hat. Wird sie den im Kulturentwicklungsplan formulierten Wert der Kultur und die Ziele in der Kulturentwicklung tatsächlich umsetzen und wird sie jetzt bei der Haushaltsplanberatung zielgerichtet handeln? …. oder wird sie uns, die Kulturschaffenden, aufs Neue im Stich lassen und die von der Verwaltung und Politik erarbeiteten Ziele und Bekenntnisse verraten.

Diese heißen laut Kulturentwicklungsplan (Zitat): „Die vielfältige, kreative und professionell tätige freie Szene ist zusammen mit den städtischen Kulturinstituten prägend für das Erscheinungsbild der Kunststadt Köln. Dennoch sind die Rahmenbedingungen, die für die Arbeit der Künstlerinnen und Künstler, der Initiativen und freien Institutionen zur Verfügung stehen, dringend zu verbessern und zwar durch eine bedarfsgerechte Finanzierung, durch bauliche Investitionen sowie durch Planungssicherheit.“

Die finanzielle Bedrohung der freien Szene geht aber auch einher mit einer großen Gefahr für die gegenwärtige inhaltliche und ästhetische Diskussion. Anders als die großen städtischen Institute steht die freie Szene nicht für einen etablierten Begriff der Moderne, nicht für längst anerkannte zeitgenössische Kunst, sondern für die aktuelle Auseinandersetzung mit dem Neuen, dem (noch) Unbekannten. Auch in den hier nötigen künstlerischen Mut muss die Kulturstadt Köln investieren, um nicht auch noch den intellektuellen Anschluss an andere Metropolen zu verlieren.

Das Kulturgeschehen ruht –nicht nur in Köln- auf zwei, letztlich gleichberechtigten Säulen: den städtischen Instituten einerseits und der freien Szene andererseits, wobei gegenseitige Durchdringungen mittlerweile üblich und wichtig sind. So anerkannt dieser Gedanke allgemein ist, so verwunderlich ist es, dass in Krisenzeiten immer zuerst daran gedacht wird, bei der „freien“ Säule zu sparen – allen Wahlversprechen und Kulturentwicklungsplänen zum Trotz.

Ja, Köln muß sparen und die Situation ist ernst. Deshalb sind wir bereit, für die Jahre 2010 und 2011 auf die uns mehrfach versprochenen und vom Rat bereits verabschiedeten Mittelerhöhungen zu verzichten, allerdings unter der Voraussetzung, dass der eingeschlagene und unverzichtbare Weg, die freie Szene in Köln bundesweit wettbewerbsfähig zu machen, ab 2012 weiter beschritten wird.

- Wir verwahren uns aber entschieden dagegen, als finanzieller Sündenbock für Fehlplanungen und Fehlentscheidungen der Stadt Köln herzuhalten.
− Wir verwahren uns dagegen, unter Kostenexplosionen leiden zu müssen, die wir wahrlich weder verschuldet, noch zu verantworten haben. Unsere Projekte kosten in aller Regel genauso viel, wie beantragt. – Wir verwahren uns dagegen, dass bei den aktuellen Kürzungsvorschlägen mit zweierlei Maß gemessen wird.

Um es ganz deutlich zu sagen: hier geht es schlicht um Gerechtigkeit!

Wir fordern die Rücknahme der Kürzungsvorschläge für die Jahre 2010 und 2011 inklusive der bereits jetzt, vor der Ratsentscheidung über den Doppelhaushalt 2010/2011, von der Verwaltung vorgenommenen Einsparungen.



12. KinderKulturBörse jetzt ausgeschrieben

Für Sichtveranstaltungen bitte jetzt anmelden – Stände können reserviert werden

Die 12. KinderKulturBörse ist jetzt ausgeschrieben. Unter
http://www.kinderkulturboerse.net finden Sie die kompletten Ausschreibungsunterlagen (PDF) zum Runterladen.

Nach der ersten Börse im Kulturhaus Osterfeld in Pforzheim geht es jetzt wieder an den gewohnten Ort in München. Der Mitveranstalter Kultur und Spielraum München sorgt wieder für eine gute Atmosphäre und perfekte Organisation. Es ist zwar alles etwas enger wie in Pforzheim, doch neun Börsen in Pasing sprechen für sich. Vier Theaterräume stehen zur Verfügung und drei Ausstellungsräume im Erdgeschoss.

Bis 15. September läuft die Anmeldefrist für die Sichtveranstaltungen.

Stände können jederzeit gebucht werden. Laden Sie deshalb bitte den Standplan herunter oder Sie lassen sich vom Veranstalter einen Standplatz zuweisen. http://www.kinderkulturboerse.net/ / Button DOWNLOADS.

Es gibt wieder den Frühbucherrabatt von 10 bis 15 Prozent wer bis 15. August 2010 den Stand bucht und bezahlt. Dies ist risikolos, denn bis zum 30. 11. 2010 kann man die Buchung rückgäng machen und bekommt die Standgebühren voll zurück.

Die KinderKulturBörse kann starten. Wer schnell ist, kann sich die besten Plätze reservieren.

Mit freundlichen Grüssen
Claudius Beck



KINDERKULTURBÖRSEN

23. – 24. März 2011
Pasinger Fabrik München

28. – 29. März 2012
Kulturhaus Osterfeld Pforzheim

Kulturagentur Claudius Beck
Erlenweg 1
D-88682 Salem (Bodensee)
Tel 07544 912068
Mobil 0151 50357363
Fax 07544 913032
kikuboe@claudiusbeck.de

http://www.kinderkulturboerse.net

Mitglieder der ASSITEJ erhalten einen Rabatt.



Call for Proposals: Performing Arts Conference - December 1-4

International Conference
“Performing Arts Training Today”

December 1-4, 2010
Retzhof Castle, Leitring bei Leibnitz, Austria

Professional conference open to performers, performing arts educators and teachers from all over the world interested in the research of topical questions and processes in contemporary performing arts education and training.

The conference is open to different art genres, techniques and forms – theatre, dance, music, circus, visual and multimedia art.

At the moment the Conference is accepting presentation proposals!

Submission guidelines

General information

Photo of the Past Conference

The working language is English.



Der Verband gratuliert ganz herzlich!

Auszeichnung mit dem Kinder-zum-Olymp!-Preis 2010

Das Projekt des Alarmtheaters „Ich kam allein – Kindertransporte“ in Kooperation mit dem Oberstufen-Kolleg der Uni Bielefeld, wurde im Rahmen des Wettbewerbs „Schulen kooperieren mit Kultur“ durch die Kulturstiftung der Länder mit dem renommierten Preis
“Kinder-zum-Olymp!-2010” ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 27. September 2010 im Konzerthaus Berlin statt. Außerdem hat diese Produktion bei der 8. Nachtreise der freien Theater Bielefeld am 12.06.2010 den 1. Preis gewonnen.
Und es gab auch noch einen Preis im Wettbewerb “Demokratisch Handeln”.



Der neue Survival Kit ist erschienen:

Druckfrisch informiert er in 8. Auflage über alles, was für freie Theaterarbeit wichtig ist: Recht, Versicherungen, Steuern, Finanzen, Organisation. Mit aktuellen Informationen über Arbeitsrecht, Sozialversicherung, Rechtsformen, Betriebswirtschaft und Netzwerke ist das Handbuch unerlässlich für Theaterprofis und alle, die es werden wollen.

Stefan Kuntz:

Survival Kit

Freies Theater und Freier Tanz

Hg: Bundesverband Freier Theater e.V., Hannover Mai 2010.

8. völlig überarbeitete Auflage, 454 Seiten, broschiert, 28 Euro.

Bestellen bei Bundesverband Freier Theater c/o LaFT Niedersachen laft@laft.de, Fax: 0511-3530169.



Verband freie darstellende Künste NRW ist umgezogen!

Der Verband freie darstellende Künste NRW e.V. ist zur neuen “Evinger Mitte” in Dortmund umgezogen. Seit dem 8. Februar sind wir auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Minister Stein unter unserer neuen Adresse

Verband freie darstellende Künste NRW e.V.
Deutsche Straße 10
44339 Dortmund

Fon: +49 (0)231/ 47429210
Fax: +49 (0)231/ 47429211

wie gewohnt täglich in der Zeit von 9:00 – 16:00 Uhr für Sie erreichbar.

Ihr Verband freie darstellende Künste NRW Team



Neuer Vorstand im Verband freie Darstellende Künste NRW

Auf seiner Mitgliederversammlung am 28. September hat der Verband freie darstellende Künste NRW einen neuen Vorstand für die Amtszeit von 2 Jahren gewählt. Neue Vorstandvorsitzende ist Kathrin Tiedemann, Leiterin des Forum Freies Theater in Düsseldorf. Sie bildet gemeinsam mit Ludger Schnieder, Leiter Theater im Pumpenhaus (Münster) und dem Dortmunder Regisseur Rolf Dennemann den dreiköpfigen Vorstand. Der Verband wurde 1985 gegründet und macht seitdem die Interessensvertretung für die professionellen freien Theater in Nordrhein-Westfalen. Dem Verband sind Einzelkünstler, Gruppen und Spielstätten angeschlossen, die die Bandbreite freien Theaterschaffens im Lande NRW repräsentieren. Ziel des Verbandes ist die Verbesserung der Arbeitsbedingungen freier Theaterschaffender in NRW. Der Verband ist in wichtigen Gremien wie dem Bundesverband Freier Theater, dem Kulturrat NRW und der kulturpolitischen Gesellschaft aktiv und ist national und international mit ähnlichen Strukturen und Institutionen vernetzt. Jedes Jahr richtet der Verband alternierend die beiden Festivals favoriten – Theaterzwang und off limits aus.

Dortmund, 30. September 2009

Alexandra Schmidt

Verband Freie Darstellende Künste NRW e.V.

Güntherstr. 65

44143 Dortmund